Freitag, 10. November 2006
Das ganze Leben ist ein Quiz
Nur kurz.Zu Ehren der guten alten englischen Tradition der Pub Quize (wie heisst die Mehrzahl von Quiz??), hier eine lustige Quizfrage:
Was sind "Guckies"?
A: Lustige Brille
B: Erotik Magazin
C: kleine Plastikfernseher

Antwort B ud C sind richtig. Ich wollte eigentlich nur wissen wie die kleinen Durchguckplastikfernseher heissen, wo man Dia Bildchen drin betrachten kann. Angeblich Guckies, aber kommt wieder nur Schmuddelkram bei rum, wenn man "Guckies" bei Google eingibt.
Das war es auch schon.

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Mittwoch, 8. November 2006
Jailhouse Rock
Heute haben wir den kompletten Tag damit verbracht wie kleine Sträflinge an der Werkbank zu hocken und ein winzig kleines Stück Metal zu bearbeiten. Das war der Auftakt zu unseren diktierten Kamera Nachbau Wochen. Morgen werden wir weitermachen, da wir heute mit dem Fuzziteil nicht fertig geworden sind. War aber trotzdem ganz nett, da die Metalwerkstattleiter funny guys sind. Mike ist ca. 55 und rennt in Shorts rum (er ist Engländer) und Stian ist ursprünglich aus Norwegen, wo er auch Deutsch gelernt hat in der Schule und heute ein wenig von seinen Kenntnissen demonstriert hat. Ansonsten haben Joan, der lispelnde Spanier (der hier alle drei Jahre studiert und aus Barcelona kommt) und Andrew (Quereinsteiger aus USA, sieht meistens aus wie Ren, da er wenig schläft und viel arbeitet) unsere deutsche Truppe ein wenig aufgemotzt durch ihre Anwesenheit.
Andrew will ständig Revolutionen starten, seitdem ich ihm das Banksy Buch gezeigt habe, dass Ellen und Matti mir zum Geburtstag geschenkt haben. Sein Plan fängt irgendwie damit an, dass wir uns alle ein Fahrrad klauen und dann unsere Botschaften (Inhalt bis jetzt ungeklärt) an jede Hauswand schreiben...
Amis im Ausland:-) Ne, langsam wird es echt nett hier, weil man dann doch eher mal ein bisschen zum quatschen kommt und hier gibt es ne Menge interessante Leute.
Lustig war auch die rammdösige Brasilianerin von gestern. Sehr nett, nur muy tranquilo unterwegs, so dass ich teilweise ganz nervös geworden bin, wenn ihre Sätze so in der Luft hingen, während sie sich Zeit genommen hat beim formulieren. Brasilianer duschen übrigens im Schnitt drei mal am Tag (hat sie erzählt) und weiterhin meinte sie, dass sie in London ständig Leute auf der Straße sieht die Sex haben (also auf der Straße). Das letzte Mal sei ihr schlecht geworden sagte sie, weil es da fünf Schwule vor einem Club getrieben hätten. Das war der Punkt wo die Diskussion über öffentlichen Sex dann ein wenig aus dem Ruder lief und ich mir einen Kaffee holen gegangen bin, bis die Lage sich wieder etwas beruhigt hatte. Irgendwie war mir nicht nach der Unterhaltung.
So das war dann schon wieder alles Berichtenswerte denke ich. Ich baue mir einen kleinen Vorrat auf an Geschichten die ihr lesen müsst, da Lili ja morgen abend ankommt in London und wir dann ein ludriges Zimmerfrauen Wochenende machen. Und da bleibt nicht viel Zeit zum schreiben:-)

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Dienstag, 7. November 2006
Bilderklau deluxe
Ich hab mich mal wieder bei Ellen bedient und ihr ein paar Bilder geklaut! Guckst du.

Wenn Design Studentinne umziehen...dann ist das immer ein Ausbund an Stil!


Wlan Party im Living Room. Multitasking Abendgestaltung.


Unsere Schulcafeteria, im Hintergrund turne ich gerade hinter der Theke rum.

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See the World
Heute gibt es eigentlich nichts besonderes zu berichten. Das mag an der frühen Stunde liegen. Ich hab mir aber gestern überlegt, als ich mit Benni gesprochen habe, dass ich mal eine kleine Lehrstunde einlegen sollte für alle London-Besuchs-Willigen.
Wenn man London sehen möchte, sollte man sich zu allererst einen A-Z leihen/kaufen, egal Hauptsache niemals ohne einen herkommen (de facto findet man höchstwahrscheinich nicht mal bis in die City, wenn man keinen Reiseführer hat). Desweiteren sind ein Tubefahrplan und ein Busfahrplan nicht zu verachten.
Wer auf die abwegige Idee kommen sollte, es mit durchfragen zu probieren, dem wünsch ich viel Glück und eine aufregende Zeit in Timbuktu. Da landet derjenige nämlich der sich auf die Aussagen der Wahllondoner verlässt. Wir haben das anfangs gutgläubig probiert, meistens aber ein "Sorry, I am not from London" (in mannigfaltigen Dialekten) kassiert oder wie gesagt, wage Aussagen (5 Minuten zu Fuß, was sich als 20 minütiger Dauerlauf entpuppte) bzw. absolut falsche Ansagen erhalten ("Nein hier gibt es keine Bushaltestelle." Wobei die zwei Meter weiter war.) Generell scheint der durchschittliche Bewohner von London seinen festgelegten, einmal erlernten Trampelpfaden zu folgen, ohne nach rechts oder links zu schauen, eben sehr traditionsbewusst. Wobei ich meinen will, dass ich in Köln ungefähr die selbe traurige Vorstellung abliefern würde, wenn Ortsfremde mich nach was fragen.:-)
So genug kleine Landeskunde für heute. War mir mal wieder ein Fest. Nun geh ich auf meinem persönlichen Trampelpfad gen School um alle drei Werkstatteinführungen (Holz, Metall und Plastik) an einem Tag zu kriegen, damit wir ab morgen in die Workshops dürfen (zum Glück hat Ellen da mal nachgehakt, sonst hätten wir ohne Nachweis der Einführungen nicht in die Werkstätten gedurft), wo wir dann anhand unserer glorreichen Zeichnungen eine Kamera 1 zu 1 nachbauen werden. Das ist aber nicht etwa die Kamera die wir selber entworfen haben, sondern eine Einwegkamera die alle als Übung nachbauen müssen. Toolcraft ole. Bis bald.

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