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Freitag, 17. November 2006
Let´s get physical
julitruli, 22:44h
Okay Sport werd ich hier nicht mehr machen, das Wetter wird immer mieser und ich kann mir angenehmere Arten vorstellen krank zu werden als durch den regen zu joggen. das wars dann mal wieder mit den hochtrabenden Plänen von der neuentdeckten Sportlichkeit und mir.
Dafür habe ich hier in Great Britain mehr Körperkontakt als mir lieb ist. Jeden Tag schubbern sich mächtig viele mir gänzlich unbekannte Menschen an mir während ich versuche die Tubefahrt zu geniessen. Letztens stand ich mit Rotkäppchen in der Bahn (die sah echt aus wie Rotkäppchen, sie hatte ein rotes Jäckchen an, braune lange Zöpfe und sogar einen Weidenkorb mit einem roten Deckchen drauf dabei, nur die Kappe hat gefehlt) und habe Yoga as ususal betrieben (also versucht alle Gliedmassen in der Bahn unterzubringen) als dann eine Frau zu unserer heiteren Verenk- und Anschmiegrunde dazustiess die echt fies gemüffelt hat. Also die hatte so einen abartigen metallischen Geruch an sich, wie Lili (meine Schwester) das mal erzählt, dass harte Trinker so riechen, wenn sich deren Leber anfängt zu zersetzen. So hat die gerochen und das am frühen morgen. Redcap und ich sind dann noch ein wenig näher zusammen gerutscht und haben flach geatmet.
Meine Vermutung bezüglich der Stange in der Mitte der Bahn hat sich übrigens bestätigt. Wir hatten die Freude einem extrem tätowierten Mädchen dabei zuzusehen wie es mit ihrem mp3 Player und ihrer Sonnenbrille bekleidet (sie hatte ansonsten mehr dekorative Stofffetzen an, die ihre Tattoos freilegten) ein wenig an der Stange getanzt hat. Echt kein Flachs! Okay sie hat sich nicht dran runterrutschen lassen, aber es war definitiv tanzen.
Soviel zu den körperlichen Freuden in England.
So schnell noch ein paar Sätze zu heute: Jonathan Ive war heute an der CSM und ist ausgezeichnet worden für seine Arbeit. Das war sehr lustig, da die Ehrenredner in Original Kutten in lila und purpur (Mr Ive) auf die Bühne gestackst kamen, was mich zu dem Ausruf "Wie bei Harry Potter!" veranlasste, was wiederum die graumelierten Briten die vor mir in der 1. Reihe sassen not so amusing fanden. Wir hatten grandiose Sitzplätze in der zweiten Reihe (keiner weiß so genau wieso) das einzige was den super interessanten Talk ein wenig störte war mein laut nägelbeissender Sitznachbar, ich hab mich geekelt obwohl er sehr nett war.
Am Schluss hab ich Jonathan Ive dann gefragt wer denn sein Vorbild sei und ob er überhaupt eins hätte, da er ja Jonathan Ive sei und normalerweise er das Vorbild ist. Ich hab dann noch ergänzt das sein role modell nicht unbedingt ein Produktdesigner sein müsste, was das Publikum und ihn zum lachen gebracht hat. Er meinte, wenn ihn ein Produktdesigner beeindruckt hätte, dann das Werk von Dieter Rams bei Braun (nur so als Info).
Da ging noch so einiges Ive mässiges , was ich jetzt nicht alles groß und breit niederschreiben will, aber echt ein beeindruckendes Kerlchen der Gute.
Ich hatte ein rasant schnelles Meeting mit Rock und bin dann zum nächsten talk geeilt (viel zu spät) und hab noch die Reste aufgeschnappt da und dann endlich heim.
So das wars.
Dafür habe ich hier in Great Britain mehr Körperkontakt als mir lieb ist. Jeden Tag schubbern sich mächtig viele mir gänzlich unbekannte Menschen an mir während ich versuche die Tubefahrt zu geniessen. Letztens stand ich mit Rotkäppchen in der Bahn (die sah echt aus wie Rotkäppchen, sie hatte ein rotes Jäckchen an, braune lange Zöpfe und sogar einen Weidenkorb mit einem roten Deckchen drauf dabei, nur die Kappe hat gefehlt) und habe Yoga as ususal betrieben (also versucht alle Gliedmassen in der Bahn unterzubringen) als dann eine Frau zu unserer heiteren Verenk- und Anschmiegrunde dazustiess die echt fies gemüffelt hat. Also die hatte so einen abartigen metallischen Geruch an sich, wie Lili (meine Schwester) das mal erzählt, dass harte Trinker so riechen, wenn sich deren Leber anfängt zu zersetzen. So hat die gerochen und das am frühen morgen. Redcap und ich sind dann noch ein wenig näher zusammen gerutscht und haben flach geatmet.
Meine Vermutung bezüglich der Stange in der Mitte der Bahn hat sich übrigens bestätigt. Wir hatten die Freude einem extrem tätowierten Mädchen dabei zuzusehen wie es mit ihrem mp3 Player und ihrer Sonnenbrille bekleidet (sie hatte ansonsten mehr dekorative Stofffetzen an, die ihre Tattoos freilegten) ein wenig an der Stange getanzt hat. Echt kein Flachs! Okay sie hat sich nicht dran runterrutschen lassen, aber es war definitiv tanzen.
Soviel zu den körperlichen Freuden in England.
So schnell noch ein paar Sätze zu heute: Jonathan Ive war heute an der CSM und ist ausgezeichnet worden für seine Arbeit. Das war sehr lustig, da die Ehrenredner in Original Kutten in lila und purpur (Mr Ive) auf die Bühne gestackst kamen, was mich zu dem Ausruf "Wie bei Harry Potter!" veranlasste, was wiederum die graumelierten Briten die vor mir in der 1. Reihe sassen not so amusing fanden. Wir hatten grandiose Sitzplätze in der zweiten Reihe (keiner weiß so genau wieso) das einzige was den super interessanten Talk ein wenig störte war mein laut nägelbeissender Sitznachbar, ich hab mich geekelt obwohl er sehr nett war.
Am Schluss hab ich Jonathan Ive dann gefragt wer denn sein Vorbild sei und ob er überhaupt eins hätte, da er ja Jonathan Ive sei und normalerweise er das Vorbild ist. Ich hab dann noch ergänzt das sein role modell nicht unbedingt ein Produktdesigner sein müsste, was das Publikum und ihn zum lachen gebracht hat. Er meinte, wenn ihn ein Produktdesigner beeindruckt hätte, dann das Werk von Dieter Rams bei Braun (nur so als Info).
Da ging noch so einiges Ive mässiges , was ich jetzt nicht alles groß und breit niederschreiben will, aber echt ein beeindruckendes Kerlchen der Gute.
Ich hatte ein rasant schnelles Meeting mit Rock und bin dann zum nächsten talk geeilt (viel zu spät) und hab noch die Reste aufgeschnappt da und dann endlich heim.
So das wars.
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Mittwoch, 15. November 2006
The winner takes it all
julitruli, 11:31h
Ok ich hab seit gestern wieder den totalen Ohrwurm. Immer wenn ich die blonde Schwedin aus unserem Kurs sehe, höre ich in meinem Kopf ABBA singen. Ziemlich abgedroschenes Klische, aber ich kann nix machen das ist wie ein Trigger. So wie wenn man eine Zitrone sieht und sofort Wasser im Mund läuft, weil man sie mit sauer assoziiert. Ob ich mir Sorgen machen muss über meinen Geisteszustand? Man weiss es nicht.
Ansonsten war am Montag mal wieder werkeln angesagt und abends ist Ellen aus Deutschland wiedergekommen. Gestern war ich erst in der Holzwerkstatt, dann beim wissenschaftlichen Seminar, dann wieder Kameramodell scheifen und dann bei einem Talk über "ways of working creative". Ich wollt schon gar nicht mehr hingehen, weil der Tag schon so voll gepackt war, hat sich aber echt gelohnt, da unter anderem Matthias Megyerie (Schreibweise des Nachnamens ohne Gewähr) gespochen hat und dem seine Produkte ziemlich lustig sind und mir gut gefallen haben. Ich kannte die schon von der SAFE Ausstellung im MoMa (den Ausstellungskatalog dazu habe ich ja fürs Vordiplom mehr oder minder auswendig gelernt:-)). Er macht "niedliche" Sicherheitssysteme, also Stahlketten wo Herzen anstatt der üblichen Kettenteile verwendet werden und das bekannteste Teil ist der von ihm entworfene Stacheldraht wo Schmetterlinge und Fische die Stachel sind/ersetzen. Und das tollste an dem Talk war das es Wein umsonst gab:-)
Am Donnerstag geh ich noch mal zu einem Talk, dieses Mal über Textil Design. Vorher haben wir wieder Meeting am vormittag, nachmittags dann Tutorials und zwischendrin kommt Jonathan Ive (der Designer von Apple) in die Schule und macht auch einen Talk. Wir gehören zu den zwanzig Glücklichen unseres Jahrgangs die hingehen dürfen. Jaja so ist das in London, da darf nicht jeder hin.
So das war ein kleiner Exkurs in meinen von Design bestimmten Alltag. Heute ist wieder zuhause arbeiten angesagt, damit ich morgen einen Fortschritt zeigen kann an meiner eigenen Kamera. Sonst gibt es Schelte von Rock (Rock Galpin ist unser Tutor, geiler Name gell?). Freitag wird dann noch mal die Werkstatt heimgesucht und das Modell hoffentlich halbwegs fertig, damit nächste Woche lackiert werden kann. Matti ist ja gestern nach Köln geflogen, um der Motorola Präsentation heute abend beizuwohnen. Mit Motorola haben wir letztes Semester ein Projekt zu Handy Accessoires gemacht und die Präsentation ist jetzt die Veröffentlichung der daraus entstandenen Produkte/Konzepte für die Presse usw. Und ich hab Matti gesagt, dass wenn er zurück ist ich aufgeholt habe (er hat die Kamera natürlich schon fertig gemacht bevor er geflogen ist...seufz)
Achso, ein Essay über Sacha Baron Cohen (Borat/Ali G) schreib ich am Wochenende für mein wissenschaftliches Seminar. Hier geht ja langsam alles in die letzte Runde, und wir müssen am Mittwoch der Woche neun (das Trimester hat zehn Wochen) unseren ganzen Stuff einreichen. Jetzt ist Woche sieben glaub ich. Wie ihr seht ist das Studentendasein kein Zuckerschlecken! :-))))
So genug um die Arbeit gedrückt, jetzt leg ich mal los.
Ansonsten war am Montag mal wieder werkeln angesagt und abends ist Ellen aus Deutschland wiedergekommen. Gestern war ich erst in der Holzwerkstatt, dann beim wissenschaftlichen Seminar, dann wieder Kameramodell scheifen und dann bei einem Talk über "ways of working creative". Ich wollt schon gar nicht mehr hingehen, weil der Tag schon so voll gepackt war, hat sich aber echt gelohnt, da unter anderem Matthias Megyerie (Schreibweise des Nachnamens ohne Gewähr) gespochen hat und dem seine Produkte ziemlich lustig sind und mir gut gefallen haben. Ich kannte die schon von der SAFE Ausstellung im MoMa (den Ausstellungskatalog dazu habe ich ja fürs Vordiplom mehr oder minder auswendig gelernt:-)). Er macht "niedliche" Sicherheitssysteme, also Stahlketten wo Herzen anstatt der üblichen Kettenteile verwendet werden und das bekannteste Teil ist der von ihm entworfene Stacheldraht wo Schmetterlinge und Fische die Stachel sind/ersetzen. Und das tollste an dem Talk war das es Wein umsonst gab:-)
Am Donnerstag geh ich noch mal zu einem Talk, dieses Mal über Textil Design. Vorher haben wir wieder Meeting am vormittag, nachmittags dann Tutorials und zwischendrin kommt Jonathan Ive (der Designer von Apple) in die Schule und macht auch einen Talk. Wir gehören zu den zwanzig Glücklichen unseres Jahrgangs die hingehen dürfen. Jaja so ist das in London, da darf nicht jeder hin.
So das war ein kleiner Exkurs in meinen von Design bestimmten Alltag. Heute ist wieder zuhause arbeiten angesagt, damit ich morgen einen Fortschritt zeigen kann an meiner eigenen Kamera. Sonst gibt es Schelte von Rock (Rock Galpin ist unser Tutor, geiler Name gell?). Freitag wird dann noch mal die Werkstatt heimgesucht und das Modell hoffentlich halbwegs fertig, damit nächste Woche lackiert werden kann. Matti ist ja gestern nach Köln geflogen, um der Motorola Präsentation heute abend beizuwohnen. Mit Motorola haben wir letztes Semester ein Projekt zu Handy Accessoires gemacht und die Präsentation ist jetzt die Veröffentlichung der daraus entstandenen Produkte/Konzepte für die Presse usw. Und ich hab Matti gesagt, dass wenn er zurück ist ich aufgeholt habe (er hat die Kamera natürlich schon fertig gemacht bevor er geflogen ist...seufz)
Achso, ein Essay über Sacha Baron Cohen (Borat/Ali G) schreib ich am Wochenende für mein wissenschaftliches Seminar. Hier geht ja langsam alles in die letzte Runde, und wir müssen am Mittwoch der Woche neun (das Trimester hat zehn Wochen) unseren ganzen Stuff einreichen. Jetzt ist Woche sieben glaub ich. Wie ihr seht ist das Studentendasein kein Zuckerschlecken! :-))))
So genug um die Arbeit gedrückt, jetzt leg ich mal los.
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Montag, 13. November 2006
Karneval in London?
julitruli, 10:52h


Zimmerfrauen in da Streets of London
(Bad Hairday?)
Gestern haben Lili und ich ziemlich verkatert in den Fernseher geschaut und verwundert festgestellt, dass in London eine Art Karnevalsumzug im Gange war.
Das war jedoch die Bürgermeistereinweihungsparade und Bonbons haben die auch nicht geworfen. Allerdings gab es eine Menge winkende, verkleidete Leute. Sehr merkwürdig das Ganze. Am Freitag haben wir uns kräftig volllaufen lassen und hatten einen echt schönen Abend auf Michis (und Rosas und Claires und Susans) Geburtstagsparty. Ich hab mich bemüht meinen Charme möglichst gleichmässig zu verteilen und habe meinen besonderen Humor sovielen Engländern wie nur irgend möglich aufgedrückt. Wie immer hatte ich selber den meisten Spass:-)
Wir haben uns dann zu dritt in Michis Bett gequetscht, weil ich nicht mehr so wirklich heimgekommen bin. War auch interessant. Samstag haben Lili und ich dann versucht den Camden Lock Market auszuräumen, waren aber nicht sonderlich erfolgreich was Beute angeht. Heute haben wir die Oxford Street heimgesucht und uns dann mit Michi getroffen und waren lecker essen. (Bild folgt).
Ich bin ziemlich müde und habe auch eine Menge lustiger Details vergessen, aber das muss nun erstmal reichen. Morgen wieder ab in die Uni.
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